Baubericht Yak54 2,70M Spannweite

Vorwort:

Die 2,20M Yak54 von Quique Somenzini ist nun einige Jahre im Einsatz und hat immer Spaß gemacht. Da im Lauf der Jahre nun die ein oder andere Verschleißerscheinung aufgetreten ist war es nun an der Zeit etwas Neues zu bauen. Da mir die Yak54 nach wie vor sehr gut gefällt sollte es wieder ein solches Modell werden. Dieses Mal allerdings eine Maschine nicht aus Holz um lange Freude daran zu haben. Die Wahl fiel dabei auf den Hersteller Model-Power. Die Maschinen haben einen sehr guten Ruf und fliegen hervorragend. Der Aufbau ist ein GFK-Rumpf mit Flächen in Styro/Balsa Bauweise. Nach intensivem Kontakt mit meinem Bekannten Gebbes, der auch Repräsentant der Firma ist, war dann auch die Ausstattung bzw. Modellvariante klar. Es durfte dabei dann auch etwas größer werden, so dass ich mich für die Variante in 2,70m Spannweite entschied. Um preislich nicht auszuufern wurde das Modell als Bausatz bestellt und die Maschine in "Allround"-Ausführung, so dass diese nicht die extremen Rudergrößen hat. Für normales 3D-Fliegen mehr als ausreichend, nur sind damit keine extremen Rollraten möglich. Da ich dabei fliegerisch sowieso nicht mitkomme, war das keine Frage.
Leider hatte die Maschine eine sehr lange Lieferzeit auf Grund der hohen Auftragslage und Verzögerungen bei der Produktion. Bestellt wurde am 15.11.17 und die Abholung war erst ab 10.5.18 möglich, also fast 6 Monate. Zwar eine Gedultsprobe, aber die Vorfreude konnte so um so länger genossen werden.
Beim Modell stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Ich habe mich für die Optionen klare Kabinenhaube (kostenlos) und Ruder für GFK-Ruderhebel vorbereitet entschieden. Bei der Abholung vor Ort habe ich dann gleich noch die passenden Ruderhörner mit gekauft. Dabei sind wir schon beim Stichwort. 

Abholung:
Am 10. Mai kam endlich die lang ersehnte Nachricht, dass der Bausatz am Folgetag abholbereit ist. Folgendes Foto gab es einen Tag zuvor bereits vom aktuellen Stand. Es fehlten dabei noch die Erleichterungsbohrungen und der letzte Schleifgang:
Bausatzbild

Am Morgen des 12.5. ging es dann pünktlich um 6 Uhr los in Richtung Tschechien. Die Fahrt sollte knapp 4 Stunden dauern. Kaum angekommen ging es auch schon in die Begutachtung der Machine und Führung durch die Werkstatt. Petr Zak spricht gut deutsch und hat sich geduldig Zeit genommen um alle Fragen zu beantworten und auch ein kleines Schwätzchen zu halten. Nach knapp einer Stunde Aufenthalt ging es dann auch schon wieder heim mit der tollen Ware im Kofferraum: 

Kofferraumladung

Paar Stunden und 767KM später konnte ich dann die Maschine in ihrer ganzen Pracht zusammengesteckt anschauen:
KM-Stand  
Die Ausmaße sind schon sehr groß und beeindruckend.
Folgendes Zubehör ist beim Bausatz dabei:

Radachsen, Einbaurahmen für die Querruderservos, Scharniere für das Seitenruder (bei allen anderen Rudern sind die Scharniere bereits gesteckt), Verstärkungsscheiben für die Flächenarretierungen, Deckel für die Höhenruderservoabdeckung, Kiefernleisten für das Verkleben der Servodeckel, ein Hecksporn und Schrauben für die Motorhaube, den Sporn, das Fahrwerk und die Kabinenhaube.

Hier folgen noch weitere Bilder vom sehr sauberen inneren Aufbau der Maschine:

 

Folgende Gewichte haben die Baustzteile:

Teil Gewicht in g
Motorhaube 276
Fahrwerk 472
Radachsen 60
Kabinenhaubenrahmen 144
Kabinenhaube (unausgeschnitten) 318
Spinner 225
Radschuhe 125
Heckfahrwerk 58
Steckungsrohr (Kohlefaser) 412
Steckungsrohr HLW (Alu) 69
Rumpf 1712
Seitenruder 149
Höhenruder links 185
Höhenruder rechts 179
Fläche links 959
Fläche rechts 974
Bausatzzubehör 85
Gesamtgewicht Bausatz 6402